Kein fiktiver Fall! Elternentscheidung ist zu repektieren!

Auch Prof. Chr. Rathmann von der Humbold-Universität Berlin hat per Twitter eine Stellungnahme veröffentlicht. Hierin beschreibt er, das es keine Indizien für eine Kindeswohlgefährdung hierzu gibt und dem Prof. der HNO-Klinik, seiner Vermutung nach, eine fachliche Inkompetenz im Bereich der sprachlich-kognitiven Entwicklung der Kinder und eine Überschreitung der ärztlichen Kompetenz erklärt.
zur Twittermeldung von Prof. Chr. Rathmann

Die Pforte zum CI-Zwang?

Weil die Eltern eines gehörlosen Kindes das Cochlea Implantat (CI) ablehnen, wendet sich ein Klinikum an das Jugendamt. Nun soll ein Gericht entscheiden, ob der Junge demnächst operiert wird

Von Thomas Mitterhuberr

Einem Jungen sollen Cochlea Implantate eingesetzt werden – auch gegen den Willen seiner Eltern. Was wie ein Albtraum klingt, hatte seinen Anfang in diesem Jahr: Eine gehörlose Mutter in Niedersachsen....
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Eine Richterin soll über beidseitige Implantation eines zweijährigen gehörlosen Kindes gehörloser Eltern entscheiden

von Karin Kestner

Nach dem unsäglichen Artikel von Müller und Zaracko von 2010 und den Stellungnahmen aus der Gehörlosengemeinschaft und der CI Selbsthilfe hörte man lange nichts mehr zum Thema Zwangsimplantation. Da gab es noch mal ein Urteil eines Sozialgerichtes in dem nebenbei erwähnt wurde, dass die Entscheidung der Eltern zu respektieren sei, danach war endlich Ruhe und die Gehörlosen brauchten keine Angst mehr zu haben, Anträge beim Sozialamt oder der Krankenkasse zu stellen.

Doch nun hat sich der Chefarzt der HNO-Klinik Braunschweig dazu verstiegen, Eltern beim Jugendamt...
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Inklusion: "Volle Fahrt voraus"

Neue Landesregierung muss die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen weiter tatkräftig und wirkungsvoll fortführen

Der Landesbehindertenbeirat und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, erwarten von einer zukünftigen Landesregierung, dass die Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen auf Grundlage des niedersächsischen Aktionsplanes Inklusion konsequent fortgeführt wird.

Die Inhalte der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) müssen in allen Politikfeldern auch zukünftig ressortübergreifend mitgedacht, weitergedacht und ausgebaut werden. Das gilt für alle Lebensbereiche wie Bildung, Politik, Freizeit, Sport, Kultur, Mobilität, Wissenschaft und Forschung, Bauen und Wohnen oder Familie und in den unterschiedlichen Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen.

Die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Alle staatlichen Ebenen sind zur....

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Quelle: http://www.ms.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/

Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung von Kommunikationshilfen für Sprach- und Hörbehinderte (EMöGG)

Am 22.06.2017 hat das Bundeskabinett EMöGG verabschiedet. Das Gesetz beinhaltet, dass Menschen mit einer Hörbehinderung künftig im gesamten Gerichtsverfahren das Recht auf einen Gebärdensprachdolmetscher oder andere für sie notwendige Kommunikationshilfen haben.